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Jürg Amann

geboren 1947 in Winterthur, Studium der Germanistik in Zürich und Berlin, Promotion über Franz Kafka. Arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und erhielt zahlreiche Preise, darunter den Ingeborg Bachmann- und den Schillerpreis. Zu seinen wichtigsten letzten Veröffentlichungen zählen "Die kalabrische Hochzeit" (2009), "Die Reise zum Horizont" (2010), "Das Märchen von der Welt" (2010), "Der Kommandant" (2010). Jürg Amann lebt in Zürich.

Paul Assall

geb. 1945 in Konstanz, Studium der Wirtschaftswissenschaften und Kunstgeschichte in München und Freiburg, Diplom-Volkswirt. Von 1970 bis 2007 Redakteur im Kulturprogramm des SWF/SWR für Zeitgenossen, Sachbuch und Feature. Lebt als freier Journalist und Maler in Sandweier bei Baden-Baden.

Michael Baumgartner

geboren 1952, Kunsthistoriker. Dissertation zum Frühwerk von Dieter Roth. Arbeitet bis 1995 als freischaffender Kunsthistoriker, ab 1996 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des ehemaligen Paul–Klee–Stiftung. Seit 2006 Künstlerischer Leiter des Zentrum Paul Klee, Bern. Verantwortlich für die Sammlung des Hauses. Kurator zahlreicher Ausstellungen und Autor von Publikationen zum Schaffen und zur Kunstheorie Klees sowie zu dessen kunsthistorischem Umfeld.

Rudolf von Bitter

gelernter Verlagsbuchhändler, Literaturkritiker und Übersetzer, seit 1996 in der Redaktion Literatur und Kunst des Bayerischen Fernsehens; Dissertation über die Rezeption Célines im deutschsprachigen Raum.

Liselotte Breyer

geboren 1967, Autorin, verschiedenen Tätigkeiten als Buchhändlerin, Bibliothekarin und in karitativen Organisationen; längere Aufenthalte in Italien, Frankreich, England und Griechenland; lebt derzeit in Bern. "Hirnblüten" ist ihr erstes Buch.

Karl Corino
geboren 1942 in Ehingen/Mittelfranken, Studium der Germanistik, Altphilologie und Philosophie. 1966/67 Katalogisierung des Musil-Nachlasses in Rom. Von 1970 bis 2002 Redakteur in der Literaturabteilung des Hessischen Rundfunks, die er seit 1985 leitete. Veröffentlichte zu Musil u.a. “Musil. Leben und Werk in Bildern und Texten”(1988) und “Robert Musil. Eine Biographie” (2003).

Ottfried Dascher
geb. 1936 in Nidda/Hessen. Studium der Geschichte, Germanistik, Pol. Wissenschaften und Volkswirtschaft in Marburg und Berlin. Archivschule und Staatsarchiv Marburg, Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv Dortmund und NRW Hauptstaatsarchiv Düsseldorf 1965-2001. Publikationen vornehmlich zur Wirtschafts- und Kulturgeschichte, Recherchen zu Flechtheim seit 2003.

Marie Dréa
geboren 1958, Malerin und Graphikerin, Studium an der Stuttgarter Kunstakademie bei KRH Sonderborg, lebt in Mittelbergheim, Elsass. Einzelaustellungen: Galerie Wendelin Niedlich, Stuttgart; Galerie du Rhin, Colmar; Galerie Hagen, Offenburg; Galerie Lüpke, Frankfurt; Galerie Lilian Andrée, Basel; Galerie Baumgarten, Freiburg; Museum im Ritterhaus, Offenburg u.a.

Bernhard Echte war lange Jahre Leiter des Robert Walser-Archivs in Zürich und entzifferte zusammen mit Werner Morlang Walsers rätselhafte "Mikrogramme". Daneben gab er mehrere Bände der Werke und Briefe Friedrich Glausers heraus, edierte Hugo Ball, Marieluise Fleisser, Emmy Hennings, Franz Hessel und andere. Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Ausstellungsmacher produzierte er verschiedene Katalog-Publikationen.

Christina Feilchenfeldt
geboren 1967 in Zürich, Studium der Kunstgeschichte in Berlin, Tätigkeit für ein internationales Auktionshaus in New York und London, lebt seit 1999 in Berlin als freie Kunsthistorikerin und hat an Ausstellungen mitgewirkt sowie Beiträge in Katalogen und Sammelbänden publiziert.

Marianne Feilchenfeldt Breslauer
geboren am 20. November 1909 in Berlin, gestorben am 7. Februar 2001 in Zürich, bildete sich ab 1927 im Berliner Lette-Haus zur Fotografin aus, arbeitete für Ullstein und verschiedene Zeitschriften, heiratete 1936 den Kunsthündler Walter Feilchenfeldt und ging nach Holland ins Exil. Den 2. Weltkrieg überlebte sie in der Schweiz. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1953 übernahm sie die Kunsthandlung und führte sie bis 1990 fort. Ihr fotografisches Werk wurde ab Ende der 1970er Jahre wiederentdeckt und 1999 mit dem Hannah Höch-Preis geehrt.

Walter Feilchenfeldt
geboren 1939, Kunsthändler, kuratierte zahlreiche bedeutende Ausstellungen ("Van Gogh und die Moderne", Essen 1990, "Cézanne Gemälde", Tübingen 1992, "Cézanne – Aufbruch in die Moderne", Essen 2004), ist Präsident des Schweizerischen Kunsthandelsverbands und war von 1999–2002 Präsident des Weltkunsthandelsverbands CINOA.

Matthias Fischer
geboren 1960, Kunsthistoriker; war mehrere Jahre im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, Zürich, am Catalogue raisonné von Hodlers Werk tätig. Neben Hodler bildet die Schweizer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts seinen Forschungsschwerpunkt. Matthias Fischer lebt in Zürich.

Katja Förster

geboren in Basel, Studium der Kunstgeschichte, Baugeschichte und Geschichte in Karlsruhe und Wien, Promotion über das späte metaphysische Weltbild Franz Marcs, freischaffende Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Autorin, Lehrbeauftragte der Universität Karlsruhe.

Janika Gelinek

geboren 1979 in Hamburg, Lektorin, Journalistin, Herausgeberin.

Friedrich Glauser
4.2.1896 Wien - 8.12.1938 Nervi. Aufgewachsen in der Schweiz, 1918 auf Betreiben des Vaters "wegen liederl. und ausschweifendem Lebenswandel" entmündigt. Mehrmals interniert. Drogenmissbrauch, Entziehungskuren, Selbstmordversuche. 1921-23 Fremdenlegionär, später Gelegenheitsarbeiter in Gärtnereien. In Münsingen lernte er die Pflegerin Berthe Bendel kennen, die für ihn "ein sicherer Punkt" im Leben wurde. Erste Texte erscheinen ab 1915 in Zeitungen und Zeitschriften; ab 1936 die populären "Wachtmeister Studer" Krimis, der Fremdenlegionsroman "Gourrama" erschien postum 1940.

Isak Grünberg
geb. 1897 in Tarnopol (Galizien), gest. 1953 in Nizza; wuchs in Wien auf. Bekannt wurde er als Ürbersetzer von Célines «Reise ans Ende der Nacht» (1933).

Béatrice Gysin
in Zürich geboren, Schulen, Vorkurs an der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Ausbildungen in Grafikdesign und in Farbgestaltung für Architektur. Von 1969 – 1975 Aufenthalt in Paris. Wohnhaft in Biel. Dozentin an der HKB und für den Vorkurs in Biel. Künstlerische Arbeit im Bereich Zeichnung und Objekt. Atelier in Bern.

Bruno Heller
geboren 1925 in Zürich, besuchte nach Ende des zweiten Weltkriegs die Kunstakademie in Florenz, gefolgt von Studienjahren in Paris. Von 1953 – 1990 arbeitete er in einem Atelier der Maler– und Bildhauergenossenschaft in Zürich. Seit 1960 lebt und arbeitet er in Wädenswil.

Ludwig Hohl
geb. 1904 in Netstal (Kt. Glarus), zog als 20-jähriger nach Paris, um Schriftsteller zu werden. Publikation eines Gedichtbandes (1924), dann Hinwendung zu kurzer Prosa und philosophisch-refelxiven Notaten («Nuancen und Details», «Die Notizen»). Nach Stationen in Österreich und den Niederlanden 1937 Rückkehr in die Schweiz. Gest. 1980 in Genf.

Hans-Jörg Holubitschka
geboren 1960, Maler, in Selters, Westerwald. Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Gerhard Richter. Meisterschüler. Einzelausstellungen: Galerie Tabea Langenkamp, Düsseldorf; Bach & Gayk, Bochum; Galerie Johnen & Schöttle, Köln; Galerie Voss, Düsseldorf; Op Art company, Karlsruhe; Andrew Mummery Gallery, London; Galerie Wittenbrinck Düsseldorf. Hans-Jörg Holubitschka lebt in Düsseldorf.

Barbara Klemm
Barbara Klemm wurde 1939 in Münster, Westfalen, geboren und wuchs in Karlsruhe auf. Seit 1959 war sie für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» tätig, seit 1970 als Redaktionsfotografin. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Dr. Erich Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Fotografie, der Hugo Erfurth-Auszeichnung der Stadt Leverkusen sowie dem Maria Sibylla Merian-Preis für Bildende Künstlerinnen in Hessen.

Cathrin Klingsöhr–Leroy
ist Künstlerische Direktorin des Franz Marc Museums in Kochel a. See. Der Schwerpunkt ihrer Publikationen und Ausstellungen liegt im Bereich der Klassischen Moderne und umfasste in den letzten Jahren Projekte und Veröffentlichungen zu Lovis Corinth, Lyonel Feininger, Paul Klee, Naum Gabo, Hans Arp, Ernst Ludwig Kirchner und Franz Marc.

Malte Lohmann
geboren 1979 in Hamburg. Studium der Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin und Salamanca. Er lebt in Berlin und Zürich.

Norbert Lüthy
geboren 1953, studierte Germanistik, Romanistik und Theologie in Zürich und war anschließend 22 Jahre lang im Bankwesen tätig. "Durch das Zeitendickicht" ist sein erstes Buch. Norbert Lüthy lebt in Zürich.

Andreas Meier
geboren 1949, Kunsthistoriker. Nach einigen Jahren am Kunstmuseum Bern war er Gründungsdirektor des Centre Pasqu‘Art in Biel und bis Ende 2007 Leiter des Seedamm Kulturzentrums in Pfäffikon. Kurator zahlreicher Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst. Andreas Meier lebt in Altendorf.

Jörg Müller
geboren 1942, Graphiker und Maler, war zunächst in Paris als Werbegraphiker tätig; schuf 1972 die Bilderfolge "Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder oder Die Veränderung der Landschaft"; erhielt für seine seit 1973 erschienenen Bilderbücher (meist in Zusammenarbeit mit Jörg Steiner) zahlreiche internationale Auszeichnungen. Jörg Müller lebt in Biel und im Burgund.

Eva Sandor-Schneebeli
geboren 1932, Kunsthistorikerin, Studium an der Universität Zürich, Mitarbeit bei verschiedenen Ausstellungen und in kunstgeschichtlichen Forschungsprojekten, lebt in Zürich.

Karl Scheffler
gelernter Maler, dann Musterzeichner in einer Tapetenfabrik. Kunstkritiker. 1905-1933 Herausgeber von "Kunst und Künstler".

Christian Scholz
geboren 1951, Autor und Photograph, wuchs in Hamburg auf, kam 1980 in die Schweiz. Autor zahlreicher Rundfung–Features und mehrerer Bücher über die Schweiz und ihre Sprachen. Verschiedene Photo–Ausstellungen u.a. in der Nationalbibliothek Bern. Christian Scholz lebt in Zürich.

Katrin Streicher

geboren 1980, Studium der Fotografie und Ethnologie in München, 2007 MA der University of Manchester. Ausstellungen in Hamburg, München, Kampala, Manchester und London. Sie lebt als freie Fotografin in Berlin.