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Katja Förster (Hrsg.)
«Franz Marc – Paul Klee. Der Briefwechsel»
Klee–Studien Band 4
Herausgegeben von Stefan Frey, Wolfgang Kersten und Alexander Klee
Im Sommer 1916 notierte Paul Klee in sein Tagebuch: «Wenn ich sage, wer Franz Marc ist, muß ich zugleich bekennen wer ich bin, denn vieles, woran ich teilnehme, gehörte auch ihm.» Damit ist das Verhältnis zweier Maler charakterisiert, deren kurze intensive Freundschaft in einer der bewegtesten Phasen der deutschen Moderne nun erstmals vollständig durch ihre Korrespondenz dokumentiert wird.
Marc und Klee lernten sich 1912 während der Vorbereitungen für die zweite Ausstellung des «Blauen Reiter» in der Münchner Buch– und Kunsthandlung Goltz kennen. Marc, emsiger Vermittler im Kreis um Kandinsky, Münter, Jawlensky und Werefkin, setzte sich sogleich für Klee ein. Zwischen ihnen beginnt ein lebhafter Austausch über künstlerische und organisatorische Fragen, begleitet von zauberhaften Illustrationen, mit denen vor allem Marc seine Karten schmückt.
Beim Ausbruch des 1. Weltkriegs wird Marc eingezogen. Seine affirmative Sicht der Kriegsereignisse, die er in programmatischen Texten darlegt, führt zu einer Entfremdung zwischen den Freunden, die im Juli 1915 die Korrespondenz vorübergehend abbrechen läßt. Im März 1916 erhält auch Klee den Gestellungsbefehl — zeitgleich mit der Nachricht von Marcs Tod. In seinem Vorwort zum Katalog der Münchner Marc–Gedächtnisausstellung zieht Klee eine bewegende Bilanz dieser Künstlerfreundschaft. Im seinem Tagebuch heißt es: «Manchmal fällt mir das Wort Marc ein. Ich sehe etwas einstürzen.»
Die Edition umfaßt sämtliche Briefe und Karten, die Marc, Klee und ihre Ehefrauen wechselten. Im Anhang sind die wesentlichen Texte abgedruckt und kommentiert, in denen sich ihre künstlerischen und politischen Positionen manifestieren.
Auslieferung: November 2011
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Bereits erschienen:
Franz Marc – Paul Klee. Ein Dialog in Bildern
Katalog zu den Ausstellungen in Kochel, Halle und Bern
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