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Bernhard Echte
“Mansarden, Schreibstuben, Turmzimmer”
Robert Walser als werdender Autor Zürcher Walser–Kassette, Band 3

Wie wird aus einem, der schreibt, ein Autor? Wie wird er entdeckt und von wem? Vielfach sind diese Faktoren von großem Einfluss auf die Laufbahn eines Schriftstellers.

Bei Robert Walser waren die Umstände seiner schriftstellerischen Anfänge besonders ungewöhnlich. Seit seiner Banklehrzeit arbeitete er als Commis auf Büros. Unüberbrückbar gross schien die Kluft zwischen dieser Welt und der literarischen. Es seien die Verse eines «jungen Handelsbeflissenen», hiess es denn auch im Vorspann zu seiner ersten Veröffentlichung, die zudem nur unter seinen Initialen R. W. erschien.

Dennoch wurde er damit entdeckt und fand binnen kurzem Zutritt zu den Kreisen der jungen Literatur in den deutschen Metropolen München und Berlin. Der Ruf, einstmals nur Commis gewesen zu sein, haftete Walser jedoch noch lange Zeit an.

Die vorliegende Biographie zeichnet die spannungsreichen frühen Jahre des Autors Walser nach: das Hin und Her zwischen wechselnden Anstellungen in der Schweiz und seinen verschiedenen Versuchen, im literarischen Milieu Deutschlands Fuss zu fassen. Der Band wartet dabei mit einer Fülle bislang unbekannter Dokumente auf und setzt die Jugendbiographie, die im Rahmen der Bieler Walser–Box erschien (siehe folgende Seite), in lebendiger Weise fort.

Der dritte Teil der Zürcher Robert Walser–Kassette, die damit komplett vorliegt.
Der Band ist auch einzeln lieferbar.


Zum Autor: Bernhard Echte war von 1981 bis 2006 im Robert Walser–Archiv, Zürich, tätig und entzifferte zusammen mit Werner Morlang Walsers “Mikrogramme”.

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