Günter Eich

* 01.02.1907, † 20.12.1972, Beruf: Schriftsteller

Angaben zur Person: Günter Eich, geboren 1907 in Lebus an der Oder, zählt zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit. Von Anfang an zählte er zum Kreis der Gruppe 47, unter deren ehrgeizig-lautstarken Exponenten er wie ein stiller chinesischer Weise wirkte. Breitere Bekanntheit erlangte er als Hörspielautor, während seine Gedichtbände «Abgelegene Gehöfte» (1948), «Untergrundbahn» (1949) und «Botschaften des Regens» (1955) zunächst eher Geheimtipps blieben. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter 1959 den Georg Büchner-Preis. In seinem Spätwerk fand Eich zu einem lakonisch verknappten Stil, der sich in der Prosa („Maulwürfe“, 1968, „Ein Tibeter in meinem Büro“, 1970) ebenso ausprägte wie in seiner Lyrik („Zu den Akten“, 1964; „Anlässe und Steingärten“, 1966). Günter Eich starb 1972 in Salzburg.

«Nichts und niemand kann dich ersetzen»
Rezensionen
Die Dorettes
Sabine Rahe, 17. Dezember 2021
BookGazette
Nick Lüthi, 13. November 2021
NZZ am Sonntag
Manfred Papst, 26. September 2021
literaturkritik.de
Werner Jung, 23. September 2021
ProgrammZeitung Basel
Martin Zingg, 3. September 2021