Herzlich Willkommen bei NIMBUS. Kunst und Bücher

 

Nimbus. Kunst und Bücher ist ein Verlag für Kunst, zeitgenössische Fotografie und Literatur. Wir freuen uns, Ihnen unsere Bücher vorstellen zu dürfen. Hochwertige Fotografie-Bände, Literarisches und Kunstgeschichte prägen unser Verlagsprogramm. Hier finden Sie Informationen zu unseren Autoren, zu unseren Veranstaltungen, der Geschichte des Verlages und natürlich zum Abendstern - dem Schauplatz von Robert Walsers Roman «Der Gehülfe» und somit dem wahrscheinlich poetischsten Verlagssitz der ganzen Schweiz. Wir freuen uns sehr, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen und sich mit dem NIMBUS-Newsletter über Neuerscheinungen, Lesungen und Ausstellungen informieren lassen.

 

Unsere Neuerscheinungen im Frühjahr 2019

Regina Dieterle: «Zu sehr emancipirt»

Zum Buch geht es hier.
Eine junge, märchenhaft reiche Ehefrau nimmt sich einen Liebhaber, bricht aus den Konventionen aus und wird sofort geächtet und verstossen. Es ist die Tragödie der Lydia Welti-Escher, Tochter und Erbin von «Eisenbahnkönig» Alfred Escher, Schwiegertochter von Bundesrat Emil Welti. Der Mann, den sie liebt, ist der begnadete Künstler Karl Stauffer-Bern. Das Drama endet für beide tödlich.
An die Öffentlichkeit gelangen die Ereignisse durch den Berliner Kritiker und Theatermann Otto Brahm. Was er aufdeckt, ruft die Schweizer Behörden auf den Plan, die versuchen der Dokumente habhaft zu werden, die ihm anvertraut wurden – darunter auch Lydia Eschers bis heuete verschollenes Manuskript «Gedanken einer Frau». Alles was Brahm über das «Drama Stauffer-Escher» publiziert, liest Theodor Fontane mit großer Bewegung. In «Die Geschichte mit Stauffer von Bern» (1891) skizziert er die politischen Verwerfungen des Skandals. Gleichzeitig vollendet er seinen Roman «Effi Briest».
Regina Dieterle: «Zu sehr emancipirt» Lydia Eschers Tragödie. Halbleinen, Fadenbindung, Lesebändchen. 172 Seiten, 42 Abbildungen, EUR 22.00 / CHF 24.80, ISBN 978-3-03850-056-8

Manfred Hammes: Durch den Süden Frankreichs

Direkt zum Buch geht es hier
Ein Buch für alle, 
die das Reisen lieben und eine Abneigung gegen den Tourismus haben, die den Süden Frankreichs auf unausgetretenen Pfaden erkunden wollen: die Rhône abwärts durch das Languedoc bis zu den Pyrenäen oder durch die Hochprovence bis zur Côte d`Azur. Und für alle, die den geistigen und leiblichen Genüssen in gleicher Weise zugetan sind, so daß sie etwas erfahren wollen über Orte der Geschichte, über Menschen und Bücher, die verehrt, verfolgt oder vergessen wurden, über Restaurants, Cafés, kleine Domainen wo das französische Savoir vivre noch ganz selbstverständlich lebendig ist.
Mit Karten, nützlichen Hinweisen, einem guten Orts- und Personenregister, Lesebändchen und mehr als tausend farbigen Abbildungen. 
Manfred Hammes: Durch den Süden Frankreichs. Literatur, Kunst, Kulinarik. 704 Seiten. Halbleinen, Fadenbindung, Lesebändchen. ISBN 978-3-03850-070-4. CHF 36.00, EUR 32.00

 

 

Emil Pirchan - Ein Universalkünstler des 20. Jahrhundert

Direkt zum Buch geht es hier.
Es ist das sprichwörtliche Märchen vom Fund auf dem Dachboden. Schauplatz: ein Zürcher Einfamilienhaus. Gegenstand: eine größere Anzahl alter Kisten. Inhalt: Der Nachlaß eines Mannes, der ein Universalkünstler war: zuerst Architekt, dann Innenarchitekt und Designer, dann Gebrauchsgraphiker, dann Plakatkünstler, dann Bühnenbildner, daneben natürlich auch Zeichner, Maler, Autor – und zwar nicht als fröhlicher Dilettant, sondern als anerkannter, ja berühmter Vertreter seiner Fächer. Die Rede ist von Emil Pirchan (1884-1957). Die Entdeckung auf dem Dachboden gab Beat Steffan, dem Enkel des Künstlers, nun Anlaß zu einer Expedition in Pirchans kreative Welt. Ein größeres Autorenteam hat es in den letzten Jahren unternommen, das Material zu ordnen, zu erfassen, zu sichten und aufzubereiten. Das Ergebnis ist ein farbenprächtiger Band, der eine ganze Epoche der deutschösterreichisch- tschechischen Kulturgeschichte in ungeahntem Facettenreichtum wieder erlebbar macht. Der Band erscheint in einer deutschen und in einer englischen Ausgabe. Die Publikation wird deswegen auf absehbare Zeit das maßgebende Referenzwerk für den Künstler bilden.
Emil Pirchan: Ein Universalkünster des 20. Jahrhunderts. Pappband, Fadenbindung, 368 Seiten, 428 Illustrationen. ISBN 978-3-03850-042-1, CHF 48.00, EUR 44.00

 

 

C.F. Ramuz: Erinnerungen an Igor Strawinsky und René Auberjonois

Direkt zum Buch geht es hier.
Einen besonderen Stellenwert im Werk von C. F. Ramuz nimmt das Libretto für die Oper «Histoire du Soldat» ein, die er mit dem Komponisten Igor Strawinsky schuf und mit den Bühnenbildern seines Malerfreundes René Auberjonois im September 1918 erstmals zur Aufführung brachte. Zehn Jahre nach dieser legendären Inszenierung veröffentlichte Ramuz seine «Souvenirs sur Igor Strawinsky» und nochmals 15 Jahre später eine Monographie über Auberjonois, den dritten Beteiligten. Nun legt NIMBUS Ramuz’ Erinnerungen an Strawinsky und Auberjonois erstmals zusammen in einem Band vor. Die beiden Texte spannen einen Bogen von den frühen Künstlerjahren mit Auberjonoins vor dem ersten Weltkrieg in Paris über die Entstehung der Komposition von Strawinsky 1918 bis zur  Freundschaft in den 1920er und 1930er Jahren in der Schweiz. Die Texte sind mehr als nur Erinnerungen an zwei Freunde, sondern ein «unbegrenzt haltbares» Dokument des Miteinander der verschiedenen Künste und Kulturen in den frühen Jahren jener Epoche, die man heute die «klassische Moderne» nennt. 
Charles Ferdinand Ramuz: Erinnerungen an Igor Strawinsky und René Auberjonois. 176 Seiten, Halbleinen, Fadenbindung, Lesebändchen. EUR 22 / CHF 24.50. ISBN 978-3-03850-054-4

 

Bemerkenswert am Verlagsprogramm ist die Mischung aus Wieder- und Neuentdeckungen, sowohl bei den Kunst- wie auch bei den belletristischen Titeln
Susanne Bader im Wetzsteinbrief, Dezember 2017