Willkommen

Spezialmeldung: NIMBUS als Schweizer Verlag des Jahres nominiert

Wir freuen uns sehr, dass der Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband (SBVV) NIMBUS. Kunst und Bücher unter drei Kandidaten zur Wahl des Schweizer Verlags des Jahres nominiert hat. Da NIMBUS 2016 sein 20-jähriges Bestehen feiert, bedeutet uns diese Nominierung wunderbaren Ansporn und grosse Anerkennung zugleich.
Als «gestalterische Bücher-Bijous und editorische Grosstaten» bezeichnete die Jury die Titel unseres Verlagsprogramms. Selten hat es jemand so schön gesagt! 

Gewählt werden konnte bis Montag, 23. Mai. Das Ergebnis der öffentlich Wahl erfahren wir am 30. Mai im Rahmen der Jahresversammlung des SBVV. Bis dahin dürfen wir gespannt sein!

Für Ihr Unterstützung und die Ihrer Freunde, für zahlreiche Rückmeldungen und engagierten Stimmenfang möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Für unsere Bücher könnten wir uns kein besseres Publikum wünschen!
 

Herzlich Willkommen bei NIMBUS. Kunst und Bücher

Nimbus. Kunst und Bücher ist ein Schweizer Verlag für Kunst, zeitgenössische Fotografie und Literatur. Wir freuen uns, Ihnen unsere Bücher vorstellen zu dürfen. Hochwertige Fotografie-Bände, Literarisches und Kunstgeschichte prägen unser Verlagsprogramm. Hier finden Sie Informationen zu unseren Autoren, zu unseren Veranstaltungen, der Geschichte des Verlages und natürlich zum Abendstern - dem Schauplatz von Robert Walsers Roman «Der Gehülfe» und somit dem wahrscheinlich poetischsten Verlagssitz der ganzen Schweiz. Wir freuen uns sehr, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen und sich mit dem NIMBUS-Newsletter über Neuerscheinungen, Lesungen und Ausstellungen informieren lassen.

Das Verlagsprogramm von Herbst 2016 finden Sie hier

Hugo Ball: Flametti. Oder vom Dandysmus der Armen

Hugo Balls Roman über Flamettis Variété-Ensemble – weltberühmt auf der Zürcher Fuchsweide: mit Aus­brecherkönigen, Feuerschluckern, den letzten Indianern vom Stamme der Delawaren, Tiroler Jodlern und weiterem pittoreskem Personal: der üppigen Mutter Dudlinger, dem Krematoriumsfritze und seiner Freundin Madame Dada. Es ist sein charmantestes, witzigstes Buch –und deswegen natürlich weitgehend ver­gessen, für die «happy few» aber unbegrenzt haltbar. Es erscheint hier erst­mals mit dem ungedruckt ge­bliebenen Vorwort und beweist auch 100 Jahre nach seiner Entstehung: «Es ist eine Lust zu leben» bzw. zu lesen. Tun Sie es: Es wird Ihr Leben in ungeahnter Weise bereichern. Großes Indianer-Ehrenwort. ISBN 978-3-03850-022-3. 28,00 EUR / 29,80 CHF.

O-Ton Pina Bausch: Interviews und Reden

Pina Bausch (1940-2009) gilt als Pionierin des modernen Tanztheaters und als eine der einflussreichsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts. «O-Ton Pina Bausch. Interviews und Reden» ist eine Sammlung von Interviews aus ihrer gesamten Schaffenszeit und erscheint in der kommenden Woche anlässlich der grossen Ausstellung «Pina Bausch und das Tanztheater» in der Bundeskunsthalle Bonn. In den Gesprächen erzählt Pina Bausch von ihrer Kindheit in Solingen, von der Ballettausbildung in Essen und New York, sie spricht über Menschen, die sie begleitet, über Reisen und Städte, die ihr Inspiration geschenkt haben – und natürlich von ihrer Arbeit: von der Entstehung ihrer Stücke, von Tänzerinnen und Tänzern, von der Bedeutung der Musik, der Kostüme, der Bühnenbilder. Diese O-Töne ergeben ein Bild der Choreografin, wie es keine Biografie so anschaulich und authentisch zeichnen könnte. Der Band enthält neben Zeitungsinterviews auch Transkriptionen von Filmen und Live-Auftritten, darunter auch vom Gespräch in «Willemsens Woche» – der einzigen Fernsehshow, die Pina Bausch je besuchte,  oder von einem Podiumsgespräch mit Ruth Berghaus in der Akademie der Künste der DDR. Das rund 400 Seiten starke Buch umfasst 35 Texte aus 35 Jahren (1973-2007), darunter auch die Rede zur Verleihung des Kyoto-Preises 2007, in der Pina Bausch die Summe ihres Schaffens zog. Ergänzt wird der Band durch ein Glossar, ein Werkverzeichnis und eine Chronik. «O-Ton Pina Bausch. Interviews und Reden.» Herausgegeben von Stefan Koldehoff und der Pina Bausch Foundation, Redaktion: Magdalene Zuther. Band 1 der «Pina Bausch Editions». Mit einem Grußwort von Monika Grütters und einem Beitrag von Anne Linsel. Fadenheftung, Spezialeinband «Tanzboden», Lesebändchen, zweiseitig bedruckte Wechselbanderole. ISBN 978-3-03850-021-6. 29,80 EUR / 32,00 CHF. Ein Kurzvideo zur Ausstellung finden Sie hier.

"O-Ton Pina Bausch" ist kein langweiliges, kein überflüssiges Buch, sondern es bietet ein anderes, sehr gelungenes Pina-Bausch Porträt.
Claudia Henne, kulturradio rbb, 10. März 2016