Willkommen

Herzlich Willkommen bei NIMBUS. Kunst und Bücher

Nimbus. Kunst und Bücher ist ein Verlag für Kunst, zeitgenössische Fotografie und Literatur. Wir freuen uns, Ihnen unsere Bücher vorstellen zu dürfen.
Hochwertige Fotografie-Bände, Literarisches und Kunstgeschichte prägen unser Verlagsprogramm. Hier finden Sie Informationen zu unseren Autoren, zu unseren Veranstaltungen, der Geschichte des Verlages und natürlich zum Abendstern - dem Schauplatz von Robert Walsers Roman «Der Gehülfe» und somit dem wahrscheinlich poetischsten Verlagssitz der ganzen Schweiz. Wir freuen uns sehr, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen und sich mit dem NIMBUS-Newsletter über Neuerscheinungen, Lesungen und Ausstellungen informieren lassen.

Novität - Kunstsalon Cassirer Teil 3 - Die Blütezeit der Klassischen Moderne

NIMBUS legt den dritten Teil der epochalen Dokumenation zur Geschichte des Berliner «Kunstsalon Paul Cassirer» vor. Auf 1.440 Seiten dokumentieren Bernhard Echte und Walter Feilchenfeldt in zwei Bänden die vier glanzvollsten Jahre der Galeriegeschichte. 1370 grösstenteils farbige Abbildungen zeigen auf, welche Strahlkraft der Berliner Kunstsalon entwickelte. Die Jahre 1910-1914 sind die Blütezeit der Klassischen Moderne und gleichzeitig der Vorabend des erstens Weltkriegs - und somit der Anfang der grauenvollen Schicksalsjahre Deutschlands im 20. Jahrhundert. Die glamuröse Berliner Kunstszene war zugleich ein Kampfplatz, auf dem mit unzimperlichen Methoden gegeneinander vorgegangen wurde. Der vorliegende Band dokumentiert die politischen und sozialen Veränderungen - und natürlich die Ausstellungen im Kunstsalon Cassirer, von denen jede heute Museumsrang hätte: Pissarro und Renoir, Hodler und Corinth, Hofer und Beckmann wurden mit jeweils 40 bis 60 Werken gezeigt –gekrönt von einer van Gogh-Ausstellung mit 150 Bildern im Juni 1914, der größten, die es bis heute je gab.
ISBN 978-3-907142-42-4. 1.440 Seiten in 2 Bänden. Leinen, Schutzumschlag, Lesebändchen. Zwei Bände im Schmuckschuber. EUR 136.00 / CHF 148.00

Ker-Xavier Roussel: «L‘aprés-midi d‘un faune. Gemälde und Zeichnungen 1905-1944»

Am 18. November 2016 ist die Ausstellung «Ker-Xavier Roussel: L‘aprés-midi d‘un faune» im Kunstmuseum Winterthur eröffnet worden. Bei NIMBUS erscheint der gleichnamige Katalog zur Ausstellung. Das von Dieter Schwarz und Mathias Chivot herausgegebene Buch umfasst 288 Seiten und stellt seit mehreren Jahrzehnten die erste monographische Publikation zu Ker-Xavier Roussel dar. Neben den Essays der Herausgeber enthält der Band erstmals eine verlässliche und detaillierte biographische Übersicht zu Roussels Lebensstationen, die bislang weithin unbekannt waren. Die Texte sind auf deutsch und französisch wiedergegeben. Der Mallarmé entlehnte Titel der Ausstellung und des begleitenden Katalogs «L‘Après-midi d’un Faune» spielt auf die Atmosphäre in Roussels Werken an, die tagtraumartige Stimmung seiner Landschaften, in denen Faune und Nymphen ihr Wesen treiben.
«Nun ist die Gelegenheit da, sich mit einem Künstler vertraut zu machen, der für manche eine eigentliche Entdeckung sein dürfte.» Angelika Maass am 19. November 2016 in der Zürichsee-Zeitung.
ISBN 978-3-03850-024-7, 288 Seiten, 122 Illustrationen, Broschur, Fadenbindung. EUR 29.80/CHF 32.00. 

Friedensbild 2016 - Novität von Helena Schätzle «Leben nach dem Überleben»

Siebzig Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung der Konzentrationslager vergangen. Die Überlebenden der Shoah wurden 1945 gerettet, doch schwere Traumata prägen ihr Leben bis heute. Das Leben nach dem Überleben - was bringt es mit sich, und wie kann man es begleiten? Die Fotografin Helena Schätzle hat sich im Auftrag der Hilfsorganisation AMCHA aufgemacht, die Geschichten der Überlebenden neu zu dokumentieren. Die Bilder nehmen den Betrachter mit nach Israel, in Wohnungen, auf Spaziergänge und in bunte, lebendige Familien. Sie vermitteln intime Einblicke in eine wiedergewonnene Gegenwartsfreude, aber auch Momente tiefer Einsamkeit – Fotos, wie man sie von Überlebenden der Shoah in dieser Form noch nicht gesehen hat.  Jede der porträtierten Personen wird mit einer Kurzbiographie vorgestellt; in die Bildsequenzen sind Zitate der Überlebenden und ihrer Kinder einfügt. Die Texte sind deutsch, englisch und hebräisch wiedergegeben.
Wir freuen uns sehr, dass das im Buch enthaltene Portrait von Elias Feinzilberg und seiner Enkelin den Friedaward 2016 erhalten hat und somit zum Friedensbild des Jahres 2016 gekürt wurde!
ISBN 978-3-03850-019-3 400 Seiten, 200 Illustrationen.Texte auf Deutsch, Englisch, Hebräisch. Zweierlei Papiersorten, fadengebunden, Halbleinen. EUR 48.00 / CHF 52.00 

Neu und in limitierter Auflage: Unbekannte Bilder von Pina Bausch

Ein ehemaliges Kino in Wuppertal, das den Allerweltsnamen Lichtburg trägt und das heute von außen nicht mehr als Filmtheater erkennbar ist:
 Nichts lässt vermuten, dass Pina Bausch und ihr Ensemble an diesem Ort seit 1977 fast alle Stücke entwickelt haben und bis heute proben. Der abgewetzte Charme des in die Jahre gekommenen alten Kinosaals ist das Zentrum der Pina Bausch Ausstellung im Martin Gropius Bau in Berlin. Er erzeugt eine einzigartige Atmosphäre der Kreativität. Die Lichtburg ist ein Ort, der ganz für die Kunst reserviert ist und der dem Alltag vor seinem unscheinbaren Eingang dennoch sehr nah ist: Will man diesen Ort betreten oder verlassen, muss man durch die Geschehnisse an einer Bushaltestelle, vor einer Eckkneipe und einem Schnellrestaurant buchstäblich hin- durchsteigen. Nur selten hatten Außenstehende Gelegenheit, das Tanztheater Wuppertal hier bei der Arbeit zu beobachten, wie es Wilfried Krüger konnte. Seine bei Proben zum Stück Nelken entstandenen Bilder fangen die besondere Atmosphäre dieses Ortes auf eindringliche Weise ein und werden nun erstmals in einem feinen Band, «Proben in der Lichtburg» publiziert.  Die Pina Bausch Foundation ist die Herausgeberin dieser feinen Broschur, die in limitierter Auflage erhältlich ist. 
ISBN 978-3-03850-030-8, 14,80 EUR, 16,80 CHF.

Herbstnovität 2016 - «Die Schalttafel» von Hans Erich Nossack

Nossacks große Erzählung «Die Schalttafel» ist ein radikaler Texten zur Frage von Anpassung und Freiheit. Geschildert wird die nächtliche Unterhaltung zweier junger Männer, die sich programmatisch mißverstehen. Einem spontanem Entschluß folgend, hat der eine soeben sein Studium abgebrochen und die schlagende Verbindung verlassen. Der andere, sein ehemaliger Corpsbruder, der ein raffiniertes System antizipatorischer Anpassung entwickelt hat, ist durch diesen Schritt völlig überrascht worden, so daß er glaubt, ersterer verfüge über noch ausgeklügeltere Strategien sozialer Berechnung und taktischen Verhaltens. Dabei verkennt er, daß sein Kollege keineswegs versucht hatte, ein «Image» von sich zu erzeugen, sondern daß sein Entschluß dem Drang nach Freiheit entsprungen war. Die Diskussion der beiden läßt offen, ob es diese Freiheit in einer Welt sozialer und beruflicher Gruppenzwänge geben kann oder ob sie versteckt hinter der Mimikry eines «Schalttafelsystems» gelebt werden muß. Zu Nossacks Text hat sich in Privatbesitz eine handschriftliche Erstfassung erhalten, die bislang unpubliziert ist und sich markant von der späteren Druckversion unterscheidet. Beide Texte werden hier nebeneinander vorgelegt.
ISBN 978-3-03850-014-8. 112 Seiten, Halbleinen, Fadenbindung, Lesebändchen. EUR 19.80 / CHF 22.00

Wandern mit Worten: Der Jean Paul Taschenatlas

30 Reiseziele und Wohnorte in Jean Pauls Leben – gestern und heute. Aktuelle Stadtpläne, historische Hintergründe, Angaben zu Museen und Gedenkstätten, Diskretes und Indiskretes zu Freundschaften, Liebschaften, Büchern, Kollegen und Bier.
Jean Pauls Leben war von einer regen Reise- und Wandertätigkeit geprägt. Schon früh suchte er das Weite, verließ seine oberfränkische Heimat und gelangte nach Leipzig, Weimar und Berlin. Seine Rückkehr führte ihn über Meiningen, Coburg nach Bayreuth, verbunden mit zahlreichen Abstechern und sommerlichen Reisen nach Erlangen, Nürnberg, Regensburg, München, Stuttgart, Heidelberg und Frankfurt. All diese Orte können nun von den Liebhabern des Dichters mit dem «Jean Paul Taschenatlas» erkundet werden. Die Texte sind von einheimischen Experten verfasst, die zuletzt noch hilfreiche Handreichungen und Ratschläge geben, damit sich geneigte Literaturreisende vor Ort einen Tag lang wirklich wie Jean Paul fühlen können. Aktuelle Stadtpläne führen zu Wohnadressen und Orten biographischer Geschehnisse, Zeittafeln fassen die Chronik der seinerzeitigen Ereignisse zusammen, verbunden mit Biographien und Portraits der wichtigsten involvierten Personen. Ein Info-Block gibt Auskunft über Adressen und Öffnungszeiten von Museen und Gedenkstätten.
ISBN 978-3-907142-82-0. 488 Seiten, 380 Abbildungen. EUR 24.80 / CHF 28.80. 

gestalterische Bücher-Bijous und editorische Grosstaten
Die Jury des SBVV zur Nominierung von NIMBUS. Kunst und Bücher als Schweizer Verlag des Jahres 2016