Neues 2/2026


Liebe Freundinnen und Freunde des Verlags, liebe Leserinnen und Leser
 
Nächste Woche ist es wieder soweit: Vom 19. bis 22.3. findet die Leipziger Buchmesse statt. Auch wir nehmen teil – Sie finden unseren Stand in der Halle 5, F 112 – und wir freuen uns immer über Besuch! Weitere Infos rund um unseren Auftritt an der Buchmesse und einen kleinen Vorgeschmack auf unser Frühlingsprogramm finden Sie in diesem Newsletter.

«Hebel Wirkungen» zum Jubiläumsjahr


Zu seinen Lebzeiten waren Johann Peter Hebels (1760–1826) Kalendergeschichten und die «Alemannischen Gedichte» in fast jedem Haushalt zu finden. Doch was hat uns der einstige Lehrer und Volksschriftsteller heute noch zu sagen? Zum 200. Todestag des Dichters hat die Basler Hebelstiftung 30 Autorinnen und Autoren aufgefordert, sich eine Hebel-Geschichte auszusuchen und sie zum Ausgangspunkt für einen eigenen neuen Text zu machen. Die entstandenen Beiträge decken ein vielfältiges Spektrum ab – es gibt solche, die Hebels Geschichten in die heutige Zeit übertragen, solche, die ein Motiv als Initialzündung eigener Erinnerungen nutzen, aber auch solche, die sich von Hebels Ausgangspunkt bewusst lösen oder seiner Moral widersprechen. Versammelt sind sie alle in dem eben erschienenen Band «Hebel Wirkungen», der nicht nur als Hommage an Hebel gelesen werden kann, sondern auch als Spiegel der heutigen Literatur in der Schweiz und im alemannischen Raum. Man darf vermuten, dass Johann Peter Hebel seine Freude an dieser bunten Mischung gehabt hätte!

Mit Texten von: Dieter Bachmann, Dominik Bernet, Wolfgang Bortlik, Zora del Buono, Urs Faes, Romana Ganzoni, Johann Peter Hebel, Heinz Heisl, Franz Hohler, Zoë Jenny, Markus Manfred Jung, Josef Kleindienst, Ariane Koch, Pierre Kretz, Tim Krohn, Simone Lappert, Pedro Lenz, Charles Lewinsky, Jonas Lüscher, Thomas Meyer, Gianna Molinari, Karl-Heinz Ott, Rebekka Salm, Hansjörg Schneider, Yvonn Scherrer, Beat Sterchi, Alain Claude Sulzer, Julia Weber, Thomas Weiß, Jean Willi, Martin Zingg

Hebel Wirkungen
30 Autorinnen und Autoren lesen Johann Peter Hebel

Mit einem Nachwort von Andreas Lang
Hrsg. von der Basler Hebelstiftung
Leinenband, 21 x 13 cm, 232 Seiten
ISBN 978-3-03850-107-7, CHF/EUR 25.00


Naegelis «Vogelflug» in der 2. Auflage


«Es ist ein Buch für alle, denen Kunst im Allgemeinen und im Besonderen etwas bedeutet. Klug, schön, grafisch elegant und stimmig, wie man es vom NIMBUS-Verlag, der 2022 bereits Naegelis ‹Zürcher Totentanz› publiziert hat, nicht anders erwartet.» Angelika Maass, Weltwoche 

Dass diese Publikation nun in die 2. Auflage kommt, freut uns besonders, denn «Den Vogelflug, die Wolkenbewegung misst man auch nicht mit dem Zollstock!» widmet sich nicht nur Harald Naegeli als dem «Sprayer von Zürich», sondern dem Künstler in all seinen Facetten. Rund 190 Abbildungen zeigen Naegelis zeichnerisches Werk, das sich vor allem auch in seinen Skizzenbüchern und in den grossen «Urwolken»-Blättern niederschlug. Eine poetisch-intime Dimension seines Schaffens, die man bisher kaum kannte, und die doch den inneren Kern seiner Kunst bildet, aus dem seine berühmten Sprayzeichnungen hervorgegangen sind.
Deutlich macht der Band zudem, dass auch das Wort, das Interview, das Gespräch, ein wichtiges Medium seines künstlerischen Selbstverständnisses bildet. Nicht nur der Tagespresse gab Naegeli regelmässig Auskunft über seine Beweggründe, er publizierte auch programmatische Texte oder führte Gespräche mit so unterschiedlichen Künstlerkollegen wie Klaus Staeck und Ulrich Erben. Einmal mehr wird neben der polarisierenden öffentlichen Figur ein ganz anderer Harald Naegeli sichtbar: der engagierte Ökologe, der literarisch und philosophisch vielseitig interessierte Leser, der spirituelle Mensch mit tiefen Verbindungen zu religiösen Fragen und meditativen Erfahrungen. Vergänglichkeit und Naturbezug sind durchgängige Themen – ebenso im Kontext der Kunst wie der gesamten Existenz. In allem aber ist ein feiner Faden eingewoben, der schon bei seinen Graffiti immer bezaubert hat: der Schalk. 

Harald Naegeli
Den Vogelflug, die Wolkenbewegung misst man auch nicht mit dem Zollstock!

Hrsg. v. Urs Bühler u. Anna-Barbara Neumann
Hardcover, 26.5 x 18.5 cm, 272 S., 190 Abb.
ISBN 978-3-03850-094-0, CHF/EUR 36.00


Zwei Veranstaltungen an der Leipziger Buchmesse:
Pop up-Ausstellung zum Werk von Andreas Herzau und Präsentation des Interview- und Fotobandes «Gucken»


Das Atelier Jörg Gläscher im «Monopol Leipzig» veranstaltet im Rahmen des Buchfestivals «Leipzig liest» eine Pop up-Ausstellung zum fotografischen Werk von Andreas Herzau. Zur Vernissage am Donnerstag, 19.3., ab 17 Uhr, und einer Buchpräsentation des Interview- und Fotobandes «Gucken» am Samstag, 21.3., 19 Uhr, laden wir Sie herzlich ein. Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Stiftung F. C. Gundlach statt, die Andreas Herzaus Nachlass verwaltet. Ihr Geschäftsführer Sebastian Lux, Andreas Herzaus langjährige Partnerin Renate Ruhne, sein Weggefährte Heiko Seibel und Verleger Bernhard Echte werden am Samstagabend über den Fotografen und sein Werk sowie die Entwicklung des Fotojournalismus sprechen. Im Anschluss findet ein kleiner Umtrunk statt.

Vernissage Pop up-Ausstellung: Donnerstag, 19.3., 17 Uhr
Öffnungszeiten Ausstellung an den Messetagen: 15 bis 19 Uhr
Buchpräsentation und Gespräch: Samstag, 21.3., 19 Uhr
Ort: Monopol, Atelier Jörg Gläscher, Haferkornstr. 15 (Haus 5)

Andreas Herzau: Gucken
Gespräche über Fotografie mit Sebastian Lux

Leinenband, 26 x 21.5 cm, 216 S., 94 Abb.
ISBN 978-3-03850-102-2, CHF/EUR 36.00


Cassirer-Ausstellung in Berlin


Diese Ausstellung möchten wir Ihnen schon jetzt ans Herz legen: Vom 22.5. bis 27.9.2026 zeigt die Alte Nationalgalerie «Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus». Die aussergewöhnliche Ausstellungstätigkeit, mit der Paul Cassirer die Verbreitung des Impressionismus in Deutschland förderte und die Kunstentwicklung nachhaltig prägte, war und ist auch ein wichtiges Thema für unseren Verlag. Aus diesem Grund freuen wir uns natürlich über das Engagement der Alten Nationalgalerie und möchten Sie dazu ermuntern, einen Besuch der Ausstellung zu planen und sich die Werke in Berlin im Original anzuschauen. Falls Sie keine Gelegenheit dazu finden sollten, bleiben Ihnen immer noch unsere Publikationen über den Kunstsalon Cassirer, um sich mit dieser spannenden Zeit umfassend auseinanderzusetzen. Übrigens: An der Fertigstellung der letzten beiden Doppelbände arbeiten wir gerade mit Hochdruck – und Sie können noch bis zur Veröffentlichung zum Subskriptionspreis vorbestellt werden.



Vorbestellen zum Subskriptionspreis
Bis zum Erscheinen im Frühling 2026 können die Bände hier zum reduzierten Preis von EUR/CHF 136.00 pro Schuber subskribiert werden. Danach gilt ein Preis von je EUR/CHF 148.00

Weiterhin gültig ist der Fortsetzungspreis von je EUR/CHF 115.00 für die Gesamtabnahme aller bisher erschienenen Schuber, während der Einzelpreis EUR/CHF 136.00 beträgt. Auch diese Bände können Sie hier bestellen.


Kunstsalon Cassirer. Die Ausstellungen 1914–1920
Band 7 + 8 im Schmuckschuber
Leinen, 31.2 x 21 cm, ca. 1100 S., 1000 Abb.
Subskriptionspreis CHF/EUR 136.00
ISBN 978-3-03850-111-4

Kunstsalon Cassirer. Die Ausstellungen 1921–1933
Band 9 + 10 im Schmuckschuber
Leinen, 31.2 x 21 cm, ca. 1100 S., 1000 Abb.
Subskriptionspreis CHF/EUR 136.00
ISBN 978-3-03850-114-5


NIMBUS auf Social Media 


Folgen Sie uns auf Facebook und Instagram, wenn Sie sich für Infos zu Neuerscheinungen, Backlisttiteln, Veranstaltungen und Neuigkeiten aus dem Verlag interessieren:
www.facebook.com/nimbuskunstundbuecher
www.instagram.com/nimbus_books 

Herzliche Grüsse – und lesen Sie gut!
Ihr NIMBUS-Team