Morgens um sechs bei Haubentaucher & Co.

Morgens um sechs bei Haubentaucher & Co.

Berliner Flanierstücke

192 Seiten


Leinen mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-907142-44-8

Zu dieser Publikation sind bei der GVA Göttingen unter der Bestellnummer 2020702
kostenfrei Streifenplakate zu beziehen.

 

Rezension von Steffen Höhne in der Thüringischen Landeszeitung am 11. Mai 2014

"Christoph Stölzl - ein Mann mit vielen Begabungen" Bernd Schultz in der Berliner Morgenpost vom 16. Februar 2014

Empfehlung von Michael Bienert auf "Text der Stadt" vom 19. Mai 2014

„ein Glücksfall, dass er anlässlich seines siebten runden Geburtstags in einem Buch noch einmal die Perlen zusammengefasst hat, die er als Flaneur gesammelt hat (...) Insgesamt 196 Seiten Lesespaß. Mal amüsant, mal ernst – wie der Berliner Alltag eben so ist.“

Joachim Stoltenberg am 16. Februar 2014 in der Berliner Morgenpost 

CHF 28.80
EUR 24.80

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«Flanierstücke» nennt Christoph Stölzl die hier versammelten Texte, die er zwischen 2008 und 2010 als Kolumnen für die «Berliner Morgenpost» geschrieben hat. Er greift damit einen Begriff der alten Feuilletonkultur auf, als man der beiläufigen, spielerischen Beobachtung und ihrer geistvollen Formulierung noch einen Wert beimaß: Etwas von der ungeahnten Vielfalt des täglichen Lebens mitzuteilen, wie es jenseits der gängigen Meinungen und scheinbaren Gewißheiten die überraschendsten Geschichten schreibt. Nur 2500 Zeichen hatte der Autor für seine Texte jeweils zur Verfügung – ein Fest an Prägnanz, Scharfsinn und rascher Auffassungsgabe.

Unterwegs im neuen alten Berlin beachtet Christoph Stölzl Unbeachtetes und knüpft daran charmanten Witz und hintersinnige Reflexion. Er vermag in kleinsten zufälligen Details die Geschichten zu entdecken und bringt dank seines enormen historischen Wissens die verschiedenen Zeitschichten mit spielerischer Leichtigkeit in Beziehung. Das Spektrum seiner Streifzüge könnte vielfältiger kaum sein: Stölzl besucht Baumärkte und Reptilienmessen, Museen und Jobcenter, Parteitage und Rockertreffs; er unterhält sich mit Obdachlosen und jungen Touristen, Kneipenbesuchern und Politikern, blendet historisch zurück und läßt literarische Assoziationen einfließen – ein wunderbar kurzweiliges und charmantes Berlin-Buch voll überraschender Aspekte und kluger Betrachtung.

Mit einem Vorwort von Mathias Döpfner